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Wo die Pyramiden stehen


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Rezension von

Adrian Witt

Wo die Pyramiden stehen Der Literatur für Kinder wurde lange Zeit kaum eine literarisch-didaktische Qualität zugebilligt. Denn bis in die 1960er Jahre hinein standen eher Disziplinen wie Pädagogik, Psychologie oder Soziologie im Vordergrund. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem Genre des Sachbilderbuches heute eine Vielzahl von Bücher existieren, bei denen die Neugierde und der Wissensdurst von Kindern im Fokus steht. Doch was versteht man unter einem Sachbilderbuch? – Sachbilderbücher sind Erzählsachbücher, bei denen die erfahrbare kindliche Umwelt in Bildern erfasst wird, die ohne oder nur mit wenig Text begleitet werden und entweder in Einzeldarstellungen oder in zusammenhängenden Bildfolgen erscheinen. Grundsätzlich gibt es Sachbücher für Kinder jeden Alters, wobei meist ein einfach zu verstehender Sachverhalt oder ein spezifisches Thema im Mittelpunkt steht. Je älter die Leser sind, umso komplexer werden die in ihnen beleuchteten Themenfeld und umso mehr Text lassen sich den Seiten entnehmen, um den wachsenden Informationsbedürfnissen der Kinder nachzukommen. In diese Kategorie fällt auch das Sachbilderbuch „Wo die Pyramiden stehen“ vom Illustrator und Schriftsteller David Macaulay, das im Impian Verlag erschienen ist und sich an junge Leser ab 10 Jahren richtet. Im Mittelpunkt der Handlung des zeitlosen Klassikers, das erstmals im Jahr 1975 veröffentlicht wurde, steht der Bau einer Pyramide im alten Ägypten vor über viertausend Jahren. Zu jener Zeit schufen die alten Ägypter mit ihren ehrfurchtgebietenden Monumenten, Tempeln und Grabanlagen unauslöschliche Spuren in der Menschheitsgeschichte und bewiesen eindrucksvoll ihr zur damaligen Zeit bereits weit fortgeschrittenes technisches Verständnis. Vieler dieser baulichen Meisterleistungen entstanden in der ältesten der drei klassischen Perioden des alten Ägyptens, im sogenannten Alten Reich (2700 bis 2200 v. Chr.), in welcher die ägyptische Kultur eine erste Blütezeit erlebte. Als geheimnisvollstes Relikt dieser Epoche haben die Pyramiden die Zeiten überdauert, wobei die größte unter ihnen, die Cheops-Pyramide, auch „Große Pyramide“ genannt, als letztes der sieben Weltwunder der Antike bis heute erhalten geblieben ist. Die archäologische Forschung hat zwar in den letzten Jahrzehnten zu neuen Erkenntnissen über die Konstruktion der Pyramiden geführt – durch Sichtung antiker Schriften und Entdeckung neuer historischer Funde. Doch noch immer gibt es viele offene Fragen: Wie konnten die alten Ägypter diese enormen Monumente mit einer derart ausgefeilten Präzision konstruieren, obwohl sie nur über primitivste Werkzeuge und menschliche Muskelkraft verfügten? Und wer waren die tausende von Arbeiter, die jahrzehntelang für dieses ungeheure Bauvorhaben schufteten? Auf diese und viele andere Fragen versucht David Macaulay mit seinem Sachbilderbuch eine Antwort zu geben, indem er die jungen Leser mithilfe zahlreicher schwarz-weiß Illustrationen, die von informativen Texten begleitet werden, unmittelbar in das historische Geschehen versetzt. Diese finden sich schließlich bei den Anfängen des Baus der Pyramide wieder, die mit der Suche nach dem richtigen Bauplatz und dem Entwurf der Baupläne beginnt. In diesem Kontext werden auch die verschiedenen Berufsgruppen vorgestellt, die einst am Bau der Pyramide beteiligt waren sowie das Werkzeug, das sie verwendeten. Neben anschaulichen Darstellungen der damaligen Vermessungsmethoden, von der Gewinnung der zahllosen Steinquader und ihrem Transport zur Baustelle der Pyramide und die Visualisierung unterschiedlicher Bauphasen, lässt sich zudem ein sehr gutes Verständnis davon gewinnen, mit welcher Kraftanstrengung dieses gewaltige Bauvorhaben verbunden gewesen sein musste. Auch wenn der Bau der Pyramiden bereits viele tausend Jahre zurückliegt, gelingt es David Macaulay mit seinem Sachbilderbuch diesen Teil unserer Vergangenheit jungen Lesern begreifbar zu machen. Denn genauso wie die große Pyramide auf dem Gizeh-Plateau ein Zeugnis für die Genialität der alten Ägypter ist, so stellt das Sachbilderbuch „Wo die Pyramiden stehen“ aus dem Impian Verlag die wohl höchste Kunst didaktischer Lehrbücher für Kinder dar. Ein zeitloser Klassiker, der wie die Pyramiden die Jahrzehnte überdauert hat und heute wie auch künftig Kinderaugen ins Strahlen versetzen dürfte. An dieser Stelle ist noch das besondere Verlagskonzept des Impian Verlags hervorzuheben, bei dem auf einen Mix aus erstklassigen Autoren sowie einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet wird. So ist das Sachbilderbuch „Wo die Pyramiden stehen“ von David Macaulay trotz der erstklassigen und qualitativ hochwertigen Verarbeitung als Hardcover bereits für 8,95.- Euro zu haben. Günstiger wird man wohl kaum eines der besten Kinderbücher mit geschichtlichem Hintergrund bekommen.

Der Literatur für Kinder wurde lange Zeit kaum eine literarisch-didaktische Qualität zugebilligt. Denn bis in die 1960er Jahre hinein standen eher Disziplinen wie Pädagogik, Psychologie oder Soziologie im Vordergrund. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem Genre des Sachbilderbuches heute eine Vielzahl von Bücher existieren, bei denen die Neugierde und der Wissensdurst von Kindern im Fokus steht.

Doch was versteht man unter einem Sachbilderbuch? – Sachbilderbücher sind Erzählsachbücher, bei denen die erfahrbare kindliche Umwelt in Bildern erfasst wird, die ohne oder nur mit wenig Text begleitet werden und entweder in Einzeldarstellungen oder in zusammenhängenden Bildfolgen erscheinen. Grundsätzlich gibt es Sachbücher für Kinder jeden Alters, wobei meist ein einfach zu verstehender Sachverhalt oder ein spezifisches Thema im Mittelpunkt steht. Je älter die Leser sind, umso komplexer werden die in ihnen beleuchteten Themenfeld und umso mehr Text lassen sich den Seiten entnehmen, um den wachsenden Informationsbedürfnissen der Kinder nachzukommen.

In diese Kategorie fällt auch das Sachbilderbuch „Wo die Pyramiden stehen“ vom Illustrator und Schriftsteller David Macaulay, das im Impian Verlag erschienen ist und sich an junge Leser ab 10 Jahren richtet. Im Mittelpunkt der Handlung des zeitlosen Klassikers, das erstmals im Jahr 1975 veröffentlicht wurde, steht der Bau einer Pyramide im alten Ägypten vor über viertausend Jahren. Zu jener Zeit schufen die alten Ägypter mit ihren ehrfurchtgebietenden Monumenten, Tempeln und Grabanlagen unauslöschliche Spuren in der Menschheitsgeschichte und bewiesen eindrucksvoll ihr zur damaligen Zeit bereits weit fortgeschrittenes technisches Verständnis. Vieler dieser baulichen Meisterleistungen entstanden in der ältesten der drei klassischen Perioden des alten Ägyptens, im sogenannten Alten Reich (2700 bis 2200 v. Chr.), in welcher die ägyptische Kultur eine erste Blütezeit erlebte. Als geheimnisvollstes Relikt dieser Epoche haben die Pyramiden die Zeiten überdauert, wobei die größte unter ihnen, die Cheops-Pyramide, auch „Große Pyramide“ genannt, als letztes der sieben Weltwunder der Antike bis heute erhalten geblieben ist. Die archäologische Forschung hat zwar in den letzten Jahrzehnten zu neuen Erkenntnissen über die Konstruktion der Pyramiden geführt – durch Sichtung antiker Schriften und Entdeckung neuer historischer Funde. Doch noch immer gibt es viele offene Fragen: Wie konnten die alten Ägypter diese enormen Monumente mit einer derart ausgefeilten Präzision konstruieren, obwohl sie nur über primitivste Werkzeuge und menschliche Muskelkraft verfügten? Und wer waren die tausende von Arbeiter, die jahrzehntelang für dieses ungeheure Bauvorhaben schufteten? Auf diese und viele andere Fragen versucht David Macaulay mit seinem Sachbilderbuch eine Antwort zu geben, indem er die jungen Leser mithilfe zahlreicher schwarz-weiß Illustrationen, die von informativen Texten begleitet werden, unmittelbar in das historische Geschehen versetzt. Diese finden sich schließlich bei den Anfängen des Baus der Pyramide wieder, die mit der Suche nach dem richtigen Bauplatz und dem Entwurf der Baupläne beginnt. In diesem Kontext werden auch die verschiedenen Berufsgruppen vorgestellt, die einst am Bau der Pyramide beteiligt waren sowie das Werkzeug, das sie verwendeten. Neben anschaulichen Darstellungen der damaligen Vermessungsmethoden, von der Gewinnung der zahllosen Steinquader und ihrem Transport zur Baustelle der Pyramide und die Visualisierung unterschiedlicher Bauphasen, lässt sich zudem ein sehr gutes Verständnis davon gewinnen, mit welcher Kraftanstrengung dieses gewaltige Bauvorhaben verbunden gewesen sein musste.

Auch wenn der Bau der Pyramiden bereits viele tausend Jahre zurückliegt, gelingt es David Macaulay mit seinem Sachbilderbuch diesen Teil unserer Vergangenheit jungen Lesern begreifbar zu machen. Denn genauso wie die große Pyramide auf dem Gizeh-Plateau ein Zeugnis für die Genialität der alten Ägypter ist, so stellt das Sachbilderbuch „Wo die Pyramiden stehen“ aus dem Impian Verlag die wohl höchste Kunst didaktischer Lehrbücher für Kinder dar. Ein zeitloser Klassiker, der wie die Pyramiden die Jahrzehnte überdauert hat und heute wie auch künftig Kinderaugen ins Strahlen versetzen dürfte.

An dieser Stelle ist noch das besondere Verlagskonzept des Impian Verlags hervorzuheben, bei dem auf einen Mix aus erstklassigen Autoren sowie einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet wird. So ist das Sachbilderbuch „Wo die Pyramiden stehen“ von David Macaulay trotz der erstklassigen und qualitativ hochwertigen Verarbeitung als Hardcover bereits für 8,95.- Euro zu haben. Günstiger wird man wohl kaum eines der besten Kinderbücher mit geschichtlichem Hintergrund bekommen.

geschrieben am 27.11.2021 | 658 Wörter | 4119 Zeichen

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